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Batteriespeicher für Biogas-/Gewerbestandorte, direkt vom Hersteller
Schätze ca 2x2x2 m³ + entsprechender Abstand rundherum.
#17
Danke für die Eckdaten Richard, das hilft mir schon deutlich weiter.
Kurz wie's bei uns jetzt weitergeht:
• Zuerst schauen wir uns gemeinsam an, was du eigentlich brauchst, PV-Anbindung, ob dir Inselbetrieb wichtig ist (da gibt's dann auch noch die Sache mit einem STS-Switch für unterbrechungsfreie Umschaltung, falls das für dich relevant ist), und ob bei dir schon ein Netzanschluss besteht
• Dann wäre für mich noch wichtig zu wissen, ob's dir hauptsächlich um Eigenverbrauch geht oder eher darum, hohe Spitzenverbräuche abzufedern. Ab einer gewissen Größe könnte man theoretisch auch Richtung Stromhandel denken, bei eurer Systemgröße bringt das aber vermutlich noch nicht viel, zumal Netz NÖ sich bei sowas aktuell ohnehin eher querstellt, so zumindest mein Eindruck aus dem, was ich auf die Schnelle finden konnte
• Beim Wechselrichter hab ich übrigens schon mal in die österreichische Zulassungsliste reingeschaut, in eurer Leistungsklasse läuft's aktuell eher auf Solis hinaus, final entscheiden wir das aber erst, wenn wir wissen, was du genau brauchst
• Am Ende steht dann noch Lieferung und Installation, aber so weit sind wir ja noch nicht ganz
Am einfachsten wär's, wenn wir den Rest per WhatsApp durchgehen, passt das für dich? Ich würde dir dann meine Nummer per pn schicken
#18
Danke fürs Interesse. Platzmäßig brauchst du bei der 261kWh-Anlage nicht viel, grob 1,35 x 1,35 Meter Grundfläche und rund 2 Meter Höhe, das ist ungefähr die Größe eines kleinen (sehr schweren ;)) Gartenhäuschens, bei einem Gewicht von etwa 2 Tonnen. Vollmilchs Schätzung von 2x2x2 Metern kommt auch schon ganz gut hin, mit etwas Abstand ringsrum für Anschluss, Wartung und Belüftung landet man in der Größenordnung.
Drinnen oder draußen geht beides, falls draußen, spielt die Bodenplatte eine Rolle (genaue Anforderungen dazu schicken wir dann noch) sowie die IP-Zertifizierung (aktuell IP54, höhere Schutzklassen wären grundsätzlich auch möglich).
Aufgrund brandschutztechnischer Bedenken (Gewerbe bei mir, den Behördenweg dazu tue ich mir nicht an) kommt bei mir nur "draußen" (Privatgelände ohne Gewerbe) in Frage.
Mit so einem Speicher mach ich die restlichen Dächer bei mir mit PV voll.
Ja, Inselbetrieb ist mir sehr wichtig.
Ja, mit so einer Anlage werde ich auch die Nachbarn mitversorgen. Die sind offen/interessiert.
LG
Guten Morgen!
,@richard.k: Wie weit bist du vom Trafo weg?
Oder bist du eh auf NE 6 angeschlossen? Sonst kommen da ja bei 125kW AC noch zusätzliche Kosten auf dich zu.
Meine Idee wäre ja noch 50kWp dazu und alles was über 30kW ist in den Speicher und den dann über Nacht ins Netz entladen (mit max 30kW). Das wäre bei uns ohne Netzausbau möglich.
Energiegemeinschaft mit den Nachbarn bringt nimmer viel, die haben fast alle PV und Speicher.
Zitat von Kartoffelkanzler im Beitrag #12
Aktuell ist das für Kunden auch preislich attraktiv, weil es direkter Kontakt zum Hersteller ist, ohne Zwischenhändler dazwischen. Taoyan gibt zudem 5 Jahre Garantie auf Teile und Arbeit. Eine gemeinsame europäische Präsenz mit Standort ist perspektivisch das Ziel, das hoffentlich bald Realität wird, aktuell sind wir aber noch in der Aufbauphase.
Zur Installation, in Österreich haben wir aktuell noch kein eigenes festes Installationsteam vor Ort. Servicetechniker von Taoyan kommen aber zur Installation und unterstützen beim Aufbau, das Ganze ist eigentlich Plug and Play gehalten.
Verstehe ich das richtig: der Garantiegeber sitzt in China, KAIRA Energy vermittelt nur das Geschäft?
Zusätzlich braucht ihr noch ein in Österreich Konzessionswertes Elektrounternehmen, dass die Anlage abnimmt und anmeldet.
#22
@richard @vollmilch
kurz zu den offenen Punkten:
IP-Schutz: Das können wir gerne im Detail besprechen. Aktuell ist standardmäßig IP54 verbaut, das ist Schutz gegen Staub (eingeschränkt) und Spritzwasser aus allen Richtungen, für normale Wetterbedingungen ausreichend. Je nachdem, was du konkret brauchst und wo genau der Speicher am Ende steht (exponierte Lage, mehr Wind/Regen etc.), lässt sich aber auch eine höhere Schutzklasse umsetzen. Sag einfach Bescheid, was dir vorschwebt, dann schauen wir uns das genauer an.
PV-Ausbau: Falls du schon konkrete PV-Größen im Kopf hast (wie viel kWp auf welchen Dächern), schick ich dir gerne die technischen Datenblätter dazu, dann kannst du das genauer durchrechnen bzw. mit deinem Elektriker abstimmen.
Inselbetrieb: Der Wechselrichter bringt grundsätzlich eine deaktivierbare USV-Funktion mit. Was das konkret für dich bedeutet und ob die lokalen technischen bzw. behördlichen Anforderungen für einen echten Inselbetrieb bei dir erfüllt werden können, müssten wir bzw. du mit deinem Elektriker nochmal im Detail prüfen. Da ich weiß, dass dir das wichtig ist, will ich hier nichts vorschnell zusagen.
Trafo: Kurzer Check über die Netz-NÖ-Trafokarte: bei dir sind es rund 66 m bis zum nächsten Trafo, und das Gebiet ist als "teilweise verfügbare Kapazität" eingestuft, Anlagen bis 250 kW sind laut der Karte grundsätzlich möglich. Hoffe, das war jetzt nicht zu übergriffig, das nachzuschauen, du kennst deine Situation vor Ort natürlich besser, war nur, was wir von hier aus finden konnten. Für eine verbindliche Aussage braucht es so oder so eine konkrete Anfrage direkt bei Netz NÖ.
@Vollmilch: zu deiner Frage, ja, bestätigt: der Garantiegeber sitzt in China, KAIRA vermittelt das Geschäft. Und ja, ihr braucht zusätzlich ein in Österreich konzessioniertes Elektrounternehmen für Anmeldung und Abnahme der Anlage. Falls Richard das mit seinem Elektriker klären will, lassen wir ihm dafür gerne auch die technischen Datenblätter zukommen.
PS: Sorry für die lange Nachricht, wollte aber nichts offen lassen.
#23
Kurz noch zum Brandschutz, weil das ja bei dir mitschwingt:
Verstehe die Sorge, gerade bei einem Speicher direkt am eigenen Grundstück ist das eine berechtigte Frage. Kurz zur Chemie: unsere Zellen sind LFP (Lithium-Eisenphosphat). Der Grund, warum das so viel sicherer ist als andere Lithium-Chemien (z. B. NMC/Kobalt): die Phosphat-Sauerstoff-Bindung im Kristallgitter ist chemisch sehr stabil und gibt bei Hitze oder Beschädigung keinen Sauerstoff frei, der ein Feuer nähren könnte. NMC-Zellen können das, LFP praktisch nicht. Dazu kommt eine deutlich höhere thermische Zersetzungstemperatur. Deshalb gilt LFP branchenweit als die sicherste verbreitete Speicherchemie, und genau das zeigen auch unsere Zelltests: Kurzschluss, Nagelpenetration, Überladung, Quetschung, alles ohne Feuer oder Zerknall bestanden.
Da hilft nur die direkte Anfrage bei NÖ Netz (Tulln).
Der Brandschutz hat oft nix mit der konkreten Gefahr zu tun, sondern einfach mit den Auflagen/Richtlinien, die einzuhalten sind. (Und die hinken der technischen Entwicklung oft hinterher.)
Ist der Speicher auch beheizbar?
@richard: hast du eine eigene Leitung zum Trafo (NE 6)? Oder nur einen üblichen Hausanschluss mit 3 x 63A Vorzählersicherungen (NE7)?
... dann ist nach meinem Kenntnisstand (so war's bei uns im Vorjahr) 30kVA die maximale Leistung, mit der du ins Netz drücken kannst. Darüber brauchst du eine (neue) Direktleitung zum Trafo . Und einen NA - Schutz.
Alles machbar aber halt zusätzlich Kosten.
Auf der Einnahmenseite muss man überlegen, wieviel Leistung/ Energie man über Nacht überhaupt in der Nachbarschaft verkaufen kann ... Bei 300W Grundlast brauchen 100EFH nur 30kW / bzw 240kWh bei 8h Nacht.
... aber das weißt eh selber!
Mit größerem Speicher wäre es vorallem interessant zu "Börse Hochpreisphasen" ins Netz zu drücken bzw bei negativen Preisen, wo nach dem beziehen noch eine Gutschrift überbleibt. Das ganze sollte natürlich automatisiert geschehen. Dann wär so a Speicher schon wirtschaftlich sehr interessant.
MfG Breihu
Das kann man eh schon machen.
Ich bin da aber ein bisserl skeptisch ob nicht größere Player da langfristig einen nicht unbedeutenden Wettbewerbsvorteil haben.
Und wenn sich elektrische Speicher bewähren und durchsetzen, dann wird die tägliche Preisdifferenz immer kleiner...
Aber was weiß ich schon.
Ich hab heute mit der Netz NÖ telefoniert.
Eine unverbindliche Anfrage zur Anschlussleistung kann man jederzeit machen. Wenn man was Handfestes will, muss man ein fertiges Projekt einreichen und beantragen.
Ich habe eben folgende Mail an die Netz NÖ geschrieben:
Sg. Netz NÖ,
wie heute bereits telefonisch besprochen, würde ich gern wissen - bevor ich den Elektriker mit einem detaillierten Projekt beauftrage - ob und wie hoch die Einspeisebeschränkungen für eine geplante PV für das Grundstück ... sind.
Der Herr am Telefon hat mir bereits klar gemacht, dass eine solche Information unverbindlich ist. Das ist mir also klar. Nichtsdestotrotz gibt eine solche Info die Richtung für ein geplantes Projekt vor.
Der nächstgelegende Trafo (etwa 60m entfernt) befindet sich in der Burgstallbergstraße gegenüber Haus Nr. 2.
LG,
Richard Köckeis
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