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Was tut sich so im Bauerngartl?
#1
Ein viel zu wenig beachtetes Thema ist die gemüsetechnische Grundversorgung von uns Bauern hier - zu ziemlich genau 100 & gewährleistet von unseren Bäuerinnen.
Und auch wenn man hier nicht groß mit Hektar und Maschinenbesatz punkten kann, so ist es dennoch ein höchst erhaltenswertes Stück Kulturgut, da können scharfe Rechner hundertmal belegen dass die Zeit und Mühe anderweitig besser investiert wäre!
Hatte heute morgen Gießdienst und da ist mir erst wieder so richtig die Schönheit dieser Wohlfühloase meiner Frau aufgefallen. Und am Teller schmecken tuts dann auch noch gut - ok, ein Stückl Fleisch dazu schadet meistens nicht..
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Hannes
PS:. Der Herrgott ist nicht bei uns,, den hab ich im Stubaital gesehen und für sehr schön befunden.
Das ist unser Marterl:
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#2
Lebst du noch oder gartlst du schon? 😂😂
Bist narisch bei euch ist es ja noch schon grün, bei uns schaut es schon aus wie in Adria, da vergeht einen ja fast die Freude auf den Urlaub.
Zitat von wurm1 im Beitrag #3
Bist narisch bei euch ist es ja noch schon grün, bei uns schaut es schon aus wie in Adria, da vergeht einen ja fast die Freude auf den Urlaub.
Ich kann jetzt auch nicht jammern, ist das ganze Jahr nicht so gut gewachsen wie die letzten 2 Wochen, seit 29.6. 50 lt.
Wenn keine wochenlange Trockenheit kommt, könnte es noch ein durchschnittliches Jahr werden.
mfg
Das ist unser Bauerngartl, reicht allerdings für 5 Familien. Im Hintergrund der Anhänger vom @Steira, der noch immer gute Dienste leistet.
LG Hanomag 20260709_134538.jpg - Bild entfernt (keine Rechte)
#6
@Hannomag
Sehr schöner Bifang!
Hatte bei uns eigentlich bis bis vor 30 Jahren ca. jedes Bauernhaus bei uns, da im Dorf zu wenig Platz is. Haben die mittlerweile verstorbenen Omas bewirtschaftet. Zur Bewässerung diente ein 2000l Mistsuppenfass.
Schön war die Zeit
Heute macht das keiner mehr... leider
Lg
@farmerhans
Leider hast du recht, auch bei uns wird das Gemüsefeld nur mehr von Pensionisten bewirtschaftet. Das ist sicher auch ein Auslaufmodell. Schade darum...
LG Hanomag
ich betreib auch noch den hofeigenen wurzgarten rote rübe,weißer und schwarzer radi ,karotten ,salate ,gurken ,tomaten,chili,paprika usw
mir macht das obst und beren gehölz jedoch mehr spass
über 20 jahre im garten und landschaftsbau verpflichten da fast dazu ...
aktuell macht mir aber so eine drecks wühlmaus das leben schwer
schnecken sowieso
dahlien kaum zum hoch zu bekommen
fotos kommen noch ,,,
andererseits wenn ich seh was bei einer !! hofer filiale jeden 2 tag weggeworfen wird
abartig!
uns geht es viel zu gut ,und das ist nicht gut für den mensch und charakter!
hannes ,darfst ruhig öfter schreiben !
Versuch mal folgende Mischung der Wühlmaus in den Gang zu gießen......etwas Wasser, saure Milch, dazu etwas Essig und ein paar Löffel Zucker. Unser grüner Salat hat ein Kistl auf Stelzen wegen der Schnecken, ansonsten haben wir nur Porre, Radieschen und Knofel....die wollen die Schencken nicht. Und verschiedene Paradeisersorten in Kübeln an der Hausmauer.
Mit freundlichen Grüßen, Helga
#10
Vor 5 Jahren auch ein Gewächshaus aufgestellt, und auch ein paar Beton Hochbeete.
War zwar viel Arbeit, aber Tomaten, Gurken, das wächst im Gewächshaus einfach früher und länger.
Im Herbst kommt Wintersalat rein. Denn kann man dann auch später noch ernten.
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Zwar kein Bauerngarten aber mein Gewächshäusl.
Hab auch vorne draußen so einen Bogen mit Netz wo Gurken und Strankerl drauf wachsen, sowie zwischen Gewächshaus und Wohnhaus noch zwei große Pflanzkübel mit Tomaten und fix aufgebauten Sonnen- Regenschirm.
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#13
Wächst und gedeiht
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Die Bewirtschaftung erfolgt von allen im Haushalt lebenden, aber überwiegend von den schon erwähnten Pensionisten.
Und es ist einfach praktisch wenn man vor dem Haus den Salat oder Gewürzkräuter oder Minzeblätter für einen Cocktail usw. nach Bedarf holen kann. Ob es "wirtschaftlich" einen Sinn hat, ist eine eigentlich unsinnige Frage. Zu Sachen, die man selber angepflanzt und betreut hat, hat man einen ganz anderen Bezug, als zu gekauften, die möglicherweise schon ein paar Tage durch halb Europa gefahren wurden. Und man weiß, dass da nichts drin oder dran ist, was eigentlich nicht in Lebensmittel gehört.
Aber ich habe das selbst in meiner Ausbildungszeit erlebt, dass wir ganz konkret ausrechnen durften, wie unwirtschaftlich z. B. ein eigener Kartoffelacker ist. Wenn man den Aufwand für Auspflanzen und was so anfällt während dem Wachstum und vor allem die Arbeitszeit anstatt für den Gemüseacker dafür verwendet, z. B. mehr Kühe zu melken oder Schweine zu füttern, kommt ein besseres Betriebsergebnis heraus. Kritische Einwendungen, ober etwa mehr Kühe melken schon der richtige Weg sei wurden mit den üblichen Erklärungen abgewimmelt. Wobei es zu der Zeit am Milchmarkt etwa schon große Probleme mit der Vermarktung von Überschuss gegeben hat. Aber der Grundtenor war (und ist auch heute noch?), die Bauern sollen produzieren und nicht nachdenken wozu.
Gottfried
Derzeit ist alles wirtschaftlicher als Schweine füttern.😢
Den größten Unterschied schmeckt man. Es ist einfach was anderes wenn man die Tomaten, Gurken, Kürbis, Salat oder auch Obst usw frisch pflücken kann. Schmeckt einfach 10x besser als aus dem Supermarkt. Braucht man nicht waschen und man kann im vorbei gehn auch a bisl naschen.
Was mich aber a bisl anzipft, ist das man es meist zu gut meint und dann meist mehr als genug hat, eigentlich soviel, dass man eh selbst zuviel hat. Und Freunde und Bekannte wollen es eigentlich dann am liebsten bis zur Haustür gefahren haben. Vorallem beim Obst ist das leider so. Was da im Sommer alles zusammen wächst kann mann als Familie eigentlich gar nicht selbst verwerten. Vor allem bei Kirschen, Ziwal, Klaräpfel und Speisebirnen. Also alles was nicht so lange haltbar ist.
MfG Breihu
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