Glyphosat elementar für die nationale Sicherheit der USA - laut Trump

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20.02.2026 06:46
#1
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Guru

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/u...-200555774.html


Da interessiert mich echt, wie die Foranten das sehen.

Der Vernunft ist mit Unvernunft nicht anzukommen.

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20.02.2026 09:52
avatar  zog88
#2
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General

Damit es vorweg ganz klar ist: Ich bin kein Anwender von Glyphosat.

Es geht bei der Aktion vom Haflinger wieder einmal um ein ganz gezieltes Thema, in dem Fall auch nur um eine einzige Firma.
Da wird sicher ganz massiv lobbying betrieben worden sein damit das so umgesetzt wird.
Weil die Landwirte liegen dem Haflinger nicht am Herz. Die haben mehr Probleme mit ihm als vor ihm. Angefangen mit die billigen Erntehelfer aus Mexico & Co bis hin zum Absatz von die mit Subventionen erzeugen Soja.

Es wird schon etwas nicht passen mit dem Glyphosat wenns Bayer mittlerweile 7 Milliarden Schadensersatz und Prozesskosten gezahlt hat. Also gibts Geschädigte die auch vor dem Richter Recht bekommen haben.
Jetzt hat Bayer einen Persilschein und darf weitermachen.

Meine Meinung: Ich finds nicht gut.


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20.02.2026 10:34
avatar  Breihu
#3
Br
Guru

Trump geht es da nur um seine Wähler und der Sicherung der Phosphatmine wo Bayer abbaut.
In den USA ist Glyphos spritzen ein Bestandteil im Ackerbau. Weiters wurde das Zeug früher ohne Einschränkung und ohne Schutzausrüstung überall wo Grün weg sollte angewendet.
Mit Phosphat kann man ja nicht nur Glyphos machen sonder auch Sprengstoff. Das wird für das Militär auch nicht ganz uninteressant sein.
Und ich vermute mal, das sich da wieder ein paar Leute vorher günstig Bayer Aktien geholt haben.
MfG Breihu


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20.02.2026 11:27
avatar  guzzi11
#4
gu
Guru

Für ein Produkt einen Titel wie "nationale Notwendigkeit" zu bekommen, wird wohl entsprechende Zahlungen ins Trump Imperium voraussetzen. Wenn der deal für den Herrscher passt, bekommt man so einen Titel, so ähnlich wie bei uns früher k & k Hoflieferant.

Das ohne das Mittel keine Landwirtschaft mehr möglich wäre ist ja eine Panikmache der Hersteller und Verkäufer. Es geht halt mit weniger Können und Technikeinsatz. Und hat Auswüchse entwickelt, die auf Dauer nicht funktionieren werden. Etwa bei den verschiedenen Roudup ready Pflanzen, wo sich auch resistente Pflanzen entwickeln, geschweige denn von immer höheren Aufwandmengen, die notwendig werden. Oder dass in Spätdruschgebieten, wo früher auf Schwad gemäht wurde um vor dem ersten Schnee ernten zu können, wo heute zur Ernteverfrühung der Bestand totgespritzt wird. Und wenn dann Rückstände davon in Nahrungsmitteln gefunden werden, dann kommen die aus der Kläranlage.

Gottfried


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20.02.2026 11:56
#5
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Forumsinventar

@richard

Das ist wieder die Art der Berichterstattung die im vornherein schon in die gewünschte Richtung lenken sollte.

Bzw es wird halt das Schlagwort Glyphosat mal vorgesetzt.

Wie @Breihu schon richtig gestellt hatte, gehts da primär um den Militärischen Zweck von Phosphaten. Da eben monsanto bzw nun Bayer hier über eine abbaustelle verfügt wurde diese eben inkl Bayer zu nationalen Sicherheit deklariert. Das eben auch Glyphosat da rein fällt wird wohl eher ein Nebeneffekt sein bzw eventuell auch als Bedingung von Bayer gestellt worden sein.

Den Rest hat man hier wohl medial bewusst wiedermal etwas verdreht dargestellt.

Mfg

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20.02.2026 12:49
#6
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Guru

a) Es würde mich interessieren, wer wieso in dem Artikel etwas verdreht darstellen will (wer steckt hinter der FAZ)?
b) Ich lese gerne alternative Artikel dazu, wo das "richtig" dargestellt wird. Bitte um Quellen, wo ich das machen kann. Auf reitschuster hab ich geschaut.

Der Vernunft ist mit Unvernunft nicht anzukommen.

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20.02.2026 13:06 (zuletzt bearbeitet: 20.02.2026 13:07)
avatar  Anarch
#7
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Guru

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20.02.2026 13:16
#8
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Guru

Danke für den Artikel.

Trump sieht es also als notwendig an, Grönland zu annektieren, wegen der nationalen Sicherheit der USA. Aber bei einer Phosphatmine in Idaho kann er das nicht?

Naja.

Der Vernunft ist mit Unvernunft nicht anzukommen.

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20.02.2026 15:13
avatar  guzzi11
#9
gu
Guru

Du bist auch nur ein Möchtegerndiktator, Der Trump ist ein richtiger. Ausserdem hat er eine schönere Frisur auch noch.

Gottfried


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20.02.2026 16:38
avatar  frafra
#10
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Guru

Zitat von guzzi11 im Beitrag #4
Und wenn dann Rückstände davon in Nahrungsmitteln gefunden werden, dann kommen die aus der Kläranlage.


war irgendwie wieder notwendig dieser seitenhieb?


irgendwie aber plausibel wenn die proben nach kläranlagen höhere werte haben??
ich habe aber lieber EU lebensmittel als südamerikanische wo wirkstoffe noch eingesetzt werden die schon lange zu recht!! verboten sind und ukrainische importe mit chinesischen PSM
und viele chinesische produkte sind da viel ! problematischer -ist aber schwer zu verbieten weil es dann ordentliche versorgungslücken gibt

aber lassen wir das

ein nette willkommene ablenkung
und wenn nötig wird über den iran noch etwas abgeworfen

und der pädophilenring kann wieder weiter machen

glphosatfrei !


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20.02.2026 16:44
#11
fe
General

Zitat von guzzi11 im Beitrag #9
Ausserdem hat er eine schönere Frisur auch noch.

Gottfried


Das wissen wir nicht so genau, Richard versteckt sich doch unter einem Strohhut.


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20.02.2026 18:53
avatar  guzzi11
#12
gu
Guru

Der "Seitenhieb" war nicht notwendig, weil er gar keiner war. Das passt nämlich genau zum Thema. Die Leute werden am Schmäh gehalten, damit die Herstellerfirma nicht in ihrem Geschäft behindert wird. Glaubt das wirklich wer, dass auf der einen Seite eine komplexe Chemieanlage mit genau definierten Arbeitsschritten und Zutaten arbeitet um so ein Produkt herzustellen und auf der anderen Seite laufen planlos alle möglichen Abwässer unter ganz verschiedenen Umweltbedingungen zusammen und da entsteht überall schwuppdiwupp Glyphosat dabei? Und das ganze wird genau zu einer Zeit, veröffentlicht, wo die Anwendung von dem Produkt in der Landwirtschaft immer stärker in Kritik gerät.
Monsanto hat vor allem in den USA ein massives Problem mit einer Vielzahl von Gerichtsverfahren, wo es um teils extrem hohe Entschädigungen geht. Davon haben sie schon einige verspielt und wenn da noch mehr kommt und das auch noch auf andere Läder übergreift, wird es kritisch. Wenn sie da nicht rauskommen, geht das an die wirtschaftliche Existenz.
Deshalb werden die alles dran gesetzt haben, den Herrn Trump auf ihre Seite zu bringen. Der kann jetzt, so wie er den Klimawandel abgesagt hat und unter seiner Führung Luftverschmutzung nicht mehr schädlich ist auch per Dekret verfügen, dass Glyphosat für die USA lebensnotwendig ist.

Gottfried


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20.02.2026 19:00 (zuletzt bearbeitet: 20.02.2026 19:01)
avatar  Andi
#13
An
General

https://www.nabu-bfa-oekotox.de/2025/01/...%BCr-glyphosat/

Komisch das es sogar die Grünen Glauben.


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20.02.2026 19:04
avatar  Breihu
#14
Br
Guru

Es wird ja kein Glyphosphat nachgewiesen in Flüssen.
Es wird das Abbauprodukt nachgewiesen. Und blöderweise haben Phospahte von Reinigungsmittel das selbe Abbauprodukt wie Glyphosphat.
Im Bier das selbe, wobei an so manches nicht Bier nennen kann wo das Abbauprodukt von Phosphaten nachgewiesen wurde. Und 2. Diese Biere eigentlich genau das sind was als Rückstand gefunden wurde nämlich Abwaschwasser.
Da ist halt wieder mal viel Lärm um nichts, Trump hat Bayer a Zuckerl gegeben. Weiters hat er mit dem Zug auf die heimische Wirtschaft geschaut. Den in den USA wird vermutlich der billige Nachbau aus China auch deutlich günstiger sein als das Original.
MfG Breihu


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20.02.2026 19:10
avatar  Klaus
#15
Kl
General

Danke Andi und Breihu.

Es wurde immer nur das Abbauprodukt von Glyphosat gefunden nämlich: Aminomethylphosphonsäure,
Und genau das entsteht auch beim Abbau von phosphathältigem Waschmittel.


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